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October 2017
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Blick auf 30 Jahre

TuS Elch 1963 Holzwickede e.V im Jahre 2008 ein vielen bekannter Tennisverein in Holzwickede mit rd. 300 Mitgliedern, zwölf Tennisplätzen, einer großartigen Anlage einschließlich des Clubhauses und einer ausgezeichneten Bewirtung gern besucht von vielen Tennisfreunden im Raume Unna, Hamm und Dortmund. Aber nur wenige wissen etwas von der Geschichte unseres Vereins, von seiner Gründung und Entwicklung. Und darum sei an dieser Stelle ein Rückblick in das Jahr 1963 erlaubt, als die vier Kollegen Otto Deigmann, Willi Kranefeld, Hans-Heinrich Biermann und Lothar Struszczynski ihr geselliges Beisammensein vertiefen wollten und am 23. Juli 1963 einen Club gründeten, den TuS Elch 1963 Holzwickede e.V.!

 

Zweck der Gründung des damaligen Hobbyclubs war der Wunsch nach eigener körperlicher Betätigung. Während in den ersten Jahren ausschließlich Tischtennis gespielt wurde, verschrieb man sich Anfang der siebziger Jahre auch dem Fußballsport. Als Hobbymannschaft in einer Runde, die größtenteils aus Betriebssportgemeinschaften bestand, hatte der TuS Elch überaus große Erfolge.

 

Aufgefüllt und verstärkt durch ehemalige Profikicker und Elitespieler aus dem Amateurlager eilten die ‚Elche' von Sieg zu Sieg. Auf Haarstrangs Höhen im Ortsteil Opherdicke - damals noch der einzige Rasenplatz in Holzwickede - fand man großartige Bedingungen vor, um die der Verein von manch anderen Mannschaften beneidet wurde.

 

Im Jahre 1976 - die zwölf Vereinsmitglieder gingen mittlerweile auf die 40 zu, suchte man nach einem Sport, der auch im fortgeschrittenen Alter noch gespielt werden konnte. Und die Mitglieder begannen, sich für den Tennis-Sport zu interessieren. Der weiße Sport Tennis kam nun auch bei den Elchen ins Gespräch. Aber bis dahin war es noch ein langer Weg. Mit der Gemeinde Holzwickede wurde der Plan zur Errichtung einer vereinseigenen Tennisanlage erörtert, wobei Kernpunkt der Verhandlungen die Überlassung entsprechender Grundstücksflächen, die Standortfrage sowie die Gewährung eines Zuschusses war. Im Jahre 1977 war es endlich soweit. Von der Gemeinde wurde großzügig eine Grundstücksfläche an der Friedrich-Ebert-Straße in der Gemarkung Natorp zur Verfügung gestellt. Die erforderliche Ausnahmegenehmigung (die geplante Anlage befand sich im Außenbereich) wurde nach schwierigen Verhandlungen durch die Bezirksregierung in Arnsberg erteilt Die Finanzierung war ebenfalls gesichert. Das notwendige Eigenkapital sollte durch die Aufnahme von 300 neuen Mitgliedern beschafft werden. In einer beispiellosen Selbsthilfeaktion wurden in der Zeit von Juli 1977 bis April 1978 das Clubhaus, vier Tennisplätze und die gesamten Außenanlagen fertiggestellt. Im September 1978 wurde die Tennisanlage eröffnet.

 

Bereits 1979 - die Warteliste der Aufnahmewilligen wurde immer länger - musste die Anlage um vier weitere Doppelspielfelder erweitert werden. 200 neue Mitglieder konnten von der Warteliste in den Verein übernommen werden. Die Gesamtmitgliederzahl betrug jetzt über 500, davon über 100 Jugendliche Als auch das Clubhaus aus allen Nähten zu platzen drohte, entschloss sich der Vorstand im Jahre 1982 auch hier die zwingend notwendige Erweiterung vorzunehmen. Wiederum in Eigenhilfe wurde das Clubhaus um mehr als das Doppelte ausgebaut. 300 neu aufgenommene Mitglieder sorgten für die finanzielle Durchführbarkeit. Um diesen neuen Mitgliedern auch optimale Spielmöglichkeiten zu schaffen, wurde die Anlage im Zuge der Clubhauserweiterung um nochmals vier Doppelspielfelder ausgebaut. Mit rund 800 Mitgliedern wurde der TuS Elch zu einem der größten Tennisvereine im Bereich des Westfälischen Tennisverbandes. Die Namensgebung Elch Holzwickede basiert auf einer kuriosen Anekdote. Die vier Gründungsmitglieder arbeiteten gemeinsam in einem Großraumbüro. Da es in der strengen und disziplinierten Atmosphäre kaum Möglichkeiten zur privaten Unterhaltung gab, erfanden sie eine auf Gesten beruhende Geheimsprache. Das Erkennungszeichen der Vier war ein stilisiertes Elchgeweih, das mit den zur Stirn geführten Händen dargestellt wurde. Später kam es nach Vorstandssitzungen auch zu einem selbst erfundenen Trinkspiel, dem Elchen.